Bangkok ist eine der größten, faszinierendsten und auch eine der schönsten Städte der Welt (was viele nicht glauben werden).
Bangkok heißt übersetzt „Dorf im Pflaumenhain”, während der offizielle Name der Stadt in Thai abgekürzt „Krung Thep Mahanakhon“ („Stadt der Engel“) lautet.
Bangkok war zunächst nur eine unbedeutende Ansiedlung mit einigen chinesischen Händlern und wurde erst im Jahr 1782 vom ersten König der seither regierenden Chakri Dynastie zur Hauptstadt Thailands erhoben. Heute ist die Stadt eine der weltoffensten Metropolen Asiens und das geistige, politische, diplomatische und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Kaum eine andere Großstadt Asiens ist facettenreicher und lebendiger als Bangkok.
Neben der thailändischen Gesellschaft hat sich auch eine internationale Gemeinschaft fest etabliert. Hier findet man britische Kricketvereine, japanische Karaokebars, französische Couturiers, bayrische Bierschwemmen, saudische Ölscheichs, argentinische Tangoschulen und jüdische Diamantenhändler. Fast 11 Millionen Menschen leben hier und genießen das Angebot unzähliger erstklassiger Restaurants und noch mehr Straßenlokale. Was Bangkok so attraktiv macht ist die Mischung aus Essen, Einkaufen, Unterhaltung und Partys.
Zu den beliebtesten Adressen zählen die Stände entlang der Yaowarat Road in Bangkoks „Chinatown“. Wohin man auch blickt, schmoren und braten saftige Riesengarnelen, ganze Fische, Tintenfische, Muscheln und Krebse auf dem Grill oder im Wok. Dazu gibt es gebratenen Reis und knackiges Gemüse, scharfe Soßen, das einheimische „Singha“-Bier oder frischen Limettensaft. Im „Suan Lum Night Bazaar“ am Lumpini Park gibt es zwischen Verkaufsständen und Tischen eine gigantische Bühne, auf der jeden Abend eine andere Nachwuchsband ihr musikalisches Können unter Beweis stellt.
Rundum breiten sich Korridore des Nachtmarktes aus. Hier kann man neben billigem Plunder auch originelle Textilien und dekoratives Kunsthandwerk finden. Müde Füße werden in den vielen kleinen Massagesalons wieder munter gemacht. Ein weiteres Highlight ist die Terrasse des Lokals „Distil“ in der 64. Etage des Bangkok State Tower“. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf den Chao Praya-Fluss und das Lichtermeer der Stadt. Die Terrasse präsentiert sich als schickes Matratzenlager, wo barfüßige Baht-Millionäre mit ihren hübschen Freundinnen Mandeln knabbern und Champagner schlürfen.
Bangkok wäre unvollständig ohne einen Hinweis auf den einzigartigen Blumenmarkt. Schon am Spätnachmittag werden am „Pak Klong Flower Market“ dicke Blumenbündel angeliefert. Ein duftendes Pflanzenmeer von Rosen, Orchideen, Lotusblüten und Tulpen in einer einmaligen Farbenpracht und Menge.
Richtig stimmungsvoll wird der Markt nach Mitternacht, wenn viele Händler auf ihren Hockern ein Nickerchen machen. Man kauft sich eine Trink-Kokosnuss an einem der Straßenstände und taucht in die samtig warme Luft der Bangkoker Nacht.
Sehenswürdigkeiten in Bangkok sind u.a. der Königspalast (The Grand Palace), eines der prachtvollsten Bauwerke in ganz Südostasien, der Wat Pho mit dem 46m langen liegenden und mit Blattgold überzogenen Buddha und der Wat Arun als Wahrzeichen auf dem andern Ufer des Chao Praya. Der schönste und interessanteste Tempel ist der Wat Phra Kaeo. Schon von weitem leuchten einem die bunt geziegelten Staffeldächer, verzierten Prangs und vergoldeten Chedis des Smaragd- Buddha Tempels entgegen. Hierher strömen Thailänder aus allen Provinzen, um das innere Heiligtum zu bewundern.
Berühmt ist Bangok auch für die Klongs (Wasserkanäle), denen Bangkok den Beinamen „Venedig des Ostens” verdankt. Hier lohnt sich ein Ausflug mit dem Longtail Boat durch die Kanäle ins Umland nach Thonburi. Man sieht Marktfrauen in ihren Paddelbooten, die Gemüse von Bootsteg zu Bootsteg verkaufen und Thailänder im Alltag, die auf den Treppen der Holzpfahlbauten sitzen, Geschirr spülen oder sich waschen, die angeln und den neusten Dorfklatsch austauschen.
Bangkok alleine ist schon eine Reise nach Thailand wert.

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