Willkommen auf Harry Belafontes „Island in the sun“!
Lächele, du bist in Jamaika! Hier wartet pure Lebensfreude und absolute Entspanntheit. Kein Wunder, dass dieser Inselstaat in der Karibik so unglaublich beliebt ist. Viele Hollywoodstars wie Errol Flynn und Bette Davis lebten hier. Die britische Königsfamilie machte hier Urlaub und der James-Bond- Autor Ian Flemming schrieb alle 14 Agenten-Thriller auf der Insel, wo er jeweils während der Wintermonate in seiner Strandvilla „Goldeneye” residierte.
Der Name Jamaika leitet sich aus der altindianischen arawakischen Sprache von Xaymaca ab, was so viel wie Quellenland oder Holzland bedeutet. Das Land ist in der Tat mit grünen, tropischen Wäldern bedeckt, in denen man den Lärm der zahlreichen Kaskadenwasserfälle hören kann.
Jamaika ist mit einer Fläche von 11.000 Quadratkilometern die drittgrößte Insel der Großen Antillen, ein selbstständiger Inselstaat innerhalb des Commonwealth of Nations und die größte englischsprachige Karibikinsel. Sie liegt 145 Kilometer südlich von Kuba und 635 km vom mittelamerikanischen Festland entfernt.
Das Staatsgebiet umfasst neben der Hauptinsel und den Pedro Cays noch die 60 km vor der Westküste gelegene Inselgruppe Morant Cays. Auf Jamaika leben ca. 2,5 Millionen Einwohner, davon ca. 1 Million in der Hauptstadt Kingston. 95% der Einwohner sind Nachfahren der einstigen afrikanischen Sklaven. Kaum eine Gruppe prägte und prägt das Bild Jamaikas im Ausland mehr als die Rastafari. Es handelt sich um eine christliche Glaubensgemeinschaft mit einer eigenen Lebensweise. Sie entstand in den 1930er-Jahren unter den Nachkommen afrikanischer Sklaven. Bekannt wurde die Bewegung im Ausland vor allem durch Reggae-Sänger wie Bob Marley. Vor allen in der Hauptstadt Kingston kann man fast an jeder Ecke Reggaemusik hören.
Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Das Eiland lässt sich in drei Ökozonen einteilen. Trockenwald entlang der Küste, Feuchtwald im hochgelegenen Landesinneren und Mangroven entlang einiger Küstenabschnitte. Auf der abgeschiedenen Insel haben sich viele Tier- und Pflanzenarten entwickelt, die es nur hier gibt. Während die kilometerlangen Strände im Norden von saftigem Grün gesäumt werden, gleicht der Süden stellenweise einer Wüstenlandschaft mit riesigen Kakteen. Eher wild ist die Landschaft im Inselinnern und erscheint fast unerschlossen und unberührt. Der Nordwesten ist beherrscht vom Cockpit Country, einer zerklüfteten und schwer zugänglichen Karstlandschaft. Im Osten erheben sich die Blue Mountains mit dem Blue Mountain Peak (2256 m). Beide Regionen sind dünn besiedelt. Nur Kaffeepflanzen gedeihen gut in den Hochlagen. Hier wird der weltberühmte Blue Mountain Kaffee angebaut. Mehr als 500 Baumarten gibt es in Jamaikas Regenwald. Ein bläulicher Dunstschleier liegt über den bewaldeten Tälern, weder Himmel noch Erde scheinen hier zu existieren. Geführte Wanderungen durch den Regenwald sind ein besonderes Erlebnis und voller außergewöhnlicher Entdeckungen. Berühmt wurde Jamaika wegen seiner atemberaubend schönen Strände. Mehr als 300 km Strand und klares, angenehm warmes Wasser machen Jamaika zur idealen Badeinsel. Besonders der legendäre Strand bei der Stadt Negri ist eine der Touristenattraktionen. Auf mehr als 11 Kilometern erstreckt sich der von Palmen und Bars gesäumte Strand. Kristallklares, warmes Wasser lädt zum Baden ein.
Für Wassersportbegeisterte wird vom Segeln und Surfen über Wasserski bis zum Paragliding alles angeboten. Man kann Tretboote, Jetskis und Surfbretter mieten oder mit dem Glasbodenboot auf Erkundungstour gehen. Die Touristenzentren in den Orten Montego Bay, Runaway Bay und Ocho Rios, liegen meist in der Nähe der interessanten Ausflugsziele. In jedem größeren Ort gibt es farbenprächtige Märkte. Geschäfte und Einkaufszentren bieten eine internationale Produktpalette. Meistbesuchte Sehenswürdigkeiten sind z.B. in ‘Ochie’ die Dunns River Falls. Wer keine Angst vor nassen Füßen hat, kann in ca. 30 Minuten die 200 m hohen Fälle mit Hilfe eines Guides hochklettern.
Für Reggaefreunde und andere Musikbegeisterte ist das „Reggae Xplosion“ interessant. In diesem Museum erhält man einen Überblick über die Entwicklung der jamaikanischen Musik vom Ska über Reggae bis zum Dancehall.
Es gibt Ausflüge in Rumbrennereien. Die Gäste können etwas über die Entstehung dieses Piratengetränks erfahren und den berühmtesten Drink von Jamaika probieren.
Ein lohnenswertes Ziel ist die Blaue Lagune. Bei Sonnenschein leuchtet die fast runde Ausbuchtung von Crystal Cove in verschiedenen Blau und Türkistönen. Vom Blue Lagoon Restaurant kann man zu einem Badeponton im Wasser durch die Lagune schwimmen. Auch ein Besuch des Naturschutzgebietes Black River sollte nicht fehlen. Die gleichnamige Hafenstadt liegt an der Mündung des längsten Flusses der Insel mit 70 Kilometern. Von Booten aus kann man hier Krokodile sowie viele Vogelarten beobachten. Prächtige Korallenriffe und Fische in allen Regenbogenfarben machen die Insel auch zu einem begehrten Taucher- und Schnorchelparadies.

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