Wer möchte nicht einmal gerne für jeden Tag einen neuen Strand ausprobieren?
Kaum zu glauben aber auf Antigua ist das wirklich möglich. Die Insel besitzt 365 idyllische Buchten mit weißen Sandstränden und ein Meer das in allen blau- und Türkistönen leuchtet. Ein Badeparadies für Sonnenhungrige und Strandnixen. Die Bedingungen für Taucher sind ebenfalls genial aufgrund der Barriereriffs, auch Surfer und Segler schwärmen von den herrlichen Passatwinden.
Der selbständige Inselstaat Antigua besteht aus der gleichnamigen Hauptinsel und den Schwesterninseln Barbuda und Redonda. Sie liegen zwischen St. Barts und Guadeloupe im mittleren Teil des kleinen Antillenbogens im Nordosten der Karibik und gehören zu den Leeward Islands, den „Inseln über dem Wind”. Das Staatsgebiet umfasst nur 442 km² und gehört damit zu den kleinsten der Karibikinseln. Auf Antigua und Barbuda leben 70.000 Menschen, Redonda ist unbewohnt und ein Naturschutzgebiet. Antigua ist die weitaus wichtigste der drei Inseln – vorwiegend flach mit einigen bis 400 m aufragenden Hügeln im Südwesten.
Beide Inseln sind trocken und niederschlagsarm, vorwiegende Vegetation sind Buschwerk und trockene Hartgräser. Der Regenwald wurde zum größten Teil abgeholzt, kleinere Restbestände finden sich nur noch auf Antigua am Fig Tree Drive. Antigua ist schon lange besiedelt. Die frühesten Siedler waren wohl Indianer vom Stamme der Siboney („Steinmenschen”), die im ersten nachchristlichen Jahrhundert von den Arawak-Indianern verdrängt wurden. Auf seiner zweiten großen Seereise, landete 1493 Kolumbus auf dem Eiland und taufte sie in Antigua. Taufpatin war Santa Maria de la Antigua, die Heilige Jungfrau in der Kathedrale von Sevilla. Zu der hatte Kolumbus vor Antritt der Reise gebetet.
Während der Kolonialzeit war Antigua eine typische Zuckerrohrinsel mit ausgedehnten Plantagen. Mancherorts sieht man heute noch die Reste der steinernen Mühlen, in denen das Zuckerrohr gepresst wurde.
90% der Inselbewohner sind afrikanischer Herkunft, dazu kommen kleinere Gruppen von Nordamerikanern, Europäern, Syrern und Libanesen. Die Landessprache ist Englisch. Die meisten Einwohner (40.000) leben in der Hauptstadt St.John’s bei der Deep Blue Bucht. Die Stadt besitz einen Naturhafen und war einer der ältesten Handelsorte der Karibik und ist heute noch beliebter Kreuzfahrthafen. Hier findet man die typischen karibischen Holzhäuser, die sich entlang der rechtwinkligen Strassen des Stadtkerns säumen. Die meisten Gebäude stammen aus dem 19./20 Jahrhundert. Im Hafengebiet findet man bunte karibische Märkte mit Verkaufsständen von frischen Gemüse und exotischen Früchten. Am Ende der Market Street steht das moderne Geschäfts- und Unterhaltungskomplex Heritage Quay. In 40 Geschäften können Sie zollfrei einkaufen und sich in einen der vielen Restaurants vom Shoppen erholen. Ebenfalls gibt es hier ein Spielcasino und ein Freilichttheater.
Einen wunderschönen Panoramablick auf die Insel haben Sie vom Lookout Point der Shirley Heights, dazu können Sie in Ruhe einen Cocktail schlürfen und der Livemusik lauschen. Das historische Museum von Antigua und Barbuda zeigen Ausstellungen zur Geologie und Aspekte zur Kolonialgeschichte. Im nördlichen Teil Antiguas, an der Dickenson Bay, können Sie sich zum Bird Island übersetzen lassen und die artenreiche Vogelwelt bewundern. Alle Sehenswürdigkeiten von Antigua sind bequem an einem Tag zu besichtigen.
Auf der etwa 50 km nördlich entfernten Nebeninsel Barbadus leben nur 1500 Menschen. Hier finden sich zahlreiche Mangrovenlagunen, die ein ideales Schutzgebiet für Wasservögel sind.
Zu besichtigen gibt es eine kleine Befestigungsanlage, den Martello Tower aus dem frühen 19. Jhd. Außerdem finden sich hier weitere schöne Badebuchten.
Karibische Rhythmen, eine erstklassige Hotellerie, eine köstliche, abwechslungsreiche Küche, beeindruckende historische Bauten, vielfältige Ausflugsmöglichkeiten und zahllose Veranstaltungen warten auf Sie!

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