Fuerteventura gehört zu den sieben kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Die Insel ist nur 100 km von der afrikanischen Küste Nordafrikas entfernt.
Nach Teneriffa ist Fuerteventura mit einer Fläche von 1732 km² die zweitgrößte Insel und mit einem Alter von 20 Millionen Jahren die Älteste dieser Inselgruppe. Auf der Insel leben etwa 90.000 Menschen. Wie Lanzarote hat Fuerteventura auch zum großen Teil Vulkangebiete, von denen 13 unter speziellen Schutz stehen. Der höchste Berg Fuerteventuras ist der Pico de la Zarza mit eine Höhe von 807 Metern. Das Eiland ist die vielleicht ursprünglichste der Kanarischen Inseln.
Fuerteventura erinnert mit seiner in weiten Teilen wüstenähnlichen Landschaft an die nahe Sahara. Nirgendwo auf den Kanaren (außer der Dünenlandschaft von Maspalomas auf Gran Canaria) gibt es vergleichbar große und ausgedehnte Sanddünen und –strände wie auf Fuerteventura. Ebenso kennzeichnend für die Insel sind die weitläufigen Felsebenen und kahlen Gebirgszüge, von denen viele auf die vulkanische Entstehung Fuerteventuras hinweisen. Seit über 7.000 Jahren sind die Vulkane erloschen.
Schöne grüne Parkanlagen und blühende Vegetation findet man fast nur in den Hotelanlagen, dafür kommen Naturliebhaber anders auf ihre Kosten. Mit Aussicht auf die Einzigartigkeit und das Lichtspiel der felsigen Landschaft. Über die Herkunft und Bedeutung des Namen Fuerteventura gibt es verschiedene Theorien, die gängigste besagt das der Name sich von „fuerte” = stark und „viento” = Wind ableitet, da es hier oft sehr starke Aufwinde gibt. Kein Wunder wenn man überall an der Küste die leuchtenden Segel der Windsurfer sieht.
Vor allen Dingen ist Fuerte Ventura ein Paradies für Sonnenanbeter. Von der insgesamt 340 km langen Küste sind 22% Strände. Insgesamt gibt es 152 Strände mit weißen oder schwarzen Sand. Die Insel besitzt die meisten und längsten Strände im ganzen Archipel. Auch für Freunde des FKKs ist die Insel ein wahres Eldorado, da es hier viele Plätze gibt um die Hüllen fallen zu lassen.
Ebenfalls hält die Insel ein umfangreiches Angebot an Sportmöglichkeiten für seine Gäste bereit. Egal ob man Hochseefischen, Segeln, Tauchen oder Wandern will. Im Landesinnern überwiegt eine atemberaubende Gebirgslandschaft, deren Aussehen von orangefarbenem mehr oder weniger kahlem Gestein bestimmt wird. In den Flussniederungen trifft man auf oasenartige Landschaften die von Palmen dominiert sind. Einen Ausflug zum Naturpark El Jable mit seinem riesigen Wüstengebiet und Wanderdünen sollten sie nicht verpassen.
Besonders lohnenswert ist auch ein Bootstrip zur kleinen Nachbarinsel Lobos. Sie steht heute vollständig unter Naturschutz und ist ein beliebtes Ziel bei Naturfreunden, Tauchern und Surfern. Erkunden lässt sich die Insel auf einem schönen Rundgang. Eine besonders schöne Aussicht hat man vom Leuchtturm Faro de Lobos. Von manchen Stellen lassen sich hervorragend die Feuerberge von der Nachbarinsel Lanzarote betrachten. Lobos ist Heimat von etwa 140 Pflanzenarten und einigen seltenen Vogelarten.
Die Unterwasserparks auf Fuerteventura sind auch ein lohnendes Ziel. Die Unterwasserlandschaft Fuerteventuras zählt zu dem artenreichsten Spanien. Wer ein bisschen Stadtluft schnuppern möchte, sollte nach Corralejo fahren. Der Ort hat heute 8.000 Einwohner und ist inzwischen der größte Touristenort auf Fuerteventura. Viele Sehenswürdigkeiten bietet der Ort zwar nicht, dafür gibt es in der Fußgängerzone viele Bars und Restaurants, in denen sich jeden Abend Einheimische und Touristen treffen und gemeinsam feiern. In der Hauptgeschäftsstraße findet man ein reichhaltiges Angebot an Boutiquen und Souvenirläden. Die Hauptstadt Fuerte Venturas, Puerto del Rosario, wirkt trotz ihrer 18.000 Einwohnern eher ruhig und verschlafen. Das Bild der Stadt wird beherrscht durch eine stattliche Hafenanlage.
Für Familien und Menschen ,die Natur lieben, Ruhe suchen oder Wassersport treiben wollen, ist Fuerteventura genau das Richtige. Es heißt, nach Fuerteventura kommt man einmal und nie wieder oder immer wieder.

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