Die Kanaren sind vor allem ein Badeparadies. Ihre Sehenswürdigkeiten sind in erster Linie ihre Natur und das Klima. Die vor der Nordwestküste Afrikas liegenden Inseln gehören zu den beliebtesten spanischen Urlaubsgebieten und sind ein ideales ganzjähriges Reiseziel für Erholungssuchende Europäer. Das vorherrschende mediterran-subtropische Klima gab dem Archipel den Beinamen Inseln des ewigen Frühlings.
Die sieben Hauptinseln der Kanaren sind: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro.
Eine gesamte Küstelänge von ca. 1.500 km hält genügend Plätze für Badehungrige und Wassersportler bereit. Die östlichen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote sind eher trocken, sonnig und flach – daher ideal zum Baden und für Strandspaziergänge.
Die westlichen Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro sind gebirgig und bekommen vor allem im Norden wesentlich mehr Regen ab. Sie halten eine grüne faszinierende Flora bereit, die zum Wandern und Trekking einlädt.
Die Vegetation auf den Kanaren ist anders als auf dem europäischen Festland. Man findet auf fast jeder der Inseln Pflanzen, die sonst nirgends auf der Welt mehr vorkommen, z.B. die Kanarische Kiefer, verschiedene Natternkopfgewächse oder Disteln.
Alle Inseln haben für diejenigen, die sie gerne zu Fuß erkunden wollen, ein Netz von ausgeschilderten Wanderwegen. Teneriffa ist die größte der Kanaren und besitzt mit Pico del Teide (3718 m) den höchsten Berg Spaniens. Wenige Kilometer trennen Teneriffa von Gran Canaria. Diese beiden Inseln ziehen die meisten Touristen an und gehören zu den bevölkerungsreichsten der Kanaren.
El Hierro ist die wohl unbekannteste der Kanareninseln. Sie ist ideal für Wanderer und für Urlauber, die nicht den Massentourismus suchen. Insgesamt gibt es auf dem Archipel 142 Naturschutzgebiete, die sich auf rund drei tausend Hektar ausdehnen. Darunter sind elf Naturparks, sowie 131 verschiedene Naturreservate, Naturdenkmäler und Landschaftsschutzgebiete.
Auf den Kanaren gibt es kaum eine Sport- oder Freizeitaktivität, die nicht betrieben werden kann. Sämtliche Wassersportarten und weitere Aktivitäten wie Segeln, Golf, Reiten, Radfahren, Moutainbiken werden hier angeboten.
Wer sich gerne mal schick anzieht, um ins Spielcasino zu gehen hat auch dazu Gelegenheit z.B. in Santa Cruz – die quirlige Hauptstadt von La Palma. Hier erlebt man einen Hauch von „Großstadt”.

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