Tahiti, deren ursprünglicher Name Otaheite lautet, ist die Hauptinsel der Gesellschaftsinseln und mit rund 1000 km2 auch die größte Insel Französisch-Polynesiens. Auf der 140 km langen Uferstraße kann man die Insel an einem Tag leicht umrunden.
Tahiti entstand aus zwei längst erloschenen Vulkanen. Daher rührt die achtförmige Form der Insel. Die größere Insel Tahiti Nui ist mit der kleineren Schwester Iti durch eine schmale Landenge verbunden. Beide Inseln sind von einem Korallenriff umgeben. Das unbewohnte Landesinnere ist durchdrungenen von stark bewachsenen, grünen Bergrücken, die bis zu 2.240 Meter Höhe reichen. Von den ca. 178.000 Bewohnern der Insel leben 80.000 in der Hauptstadt Papeete an der Westküste von Tahiti Nui.
Tahiti ist noch immer französisches Übersee-Territorium. In Papeete befindet sich der größte Transithafen des südlichen Pazifiks. In der quirligen Hauptstadt findet man frankophiles Flair und edlen Pariser Schick, bunte Märkte, Museen und eine hohe Dichte an Hotels, Restaurants und Nachtlokalen sowie ein großes Angebot an Kulturveranstaltungen. Die Hauptpromenade entlang der Hafenbucht ist der Boulevard Pomare mit seinen Straßencafés und Snackbars. Zentraler Treffpunkt des Ortes ist der verschachtelte Bau des Vaima Centers mit Cafés, Schmuck- und Souvenirgeschäften, Luxusboutiquen, Buchhandlungen und Reisebüros.
Die Strände Tahitis bestehen meistens aus schwarzem Vulkansand. Der Hausstrand Papeetes befindet sich im Norden an der Pointe Venus. Der einzige Strandabschnitt mit weißem Sand liegt an der Westküste zwischen Paea und Punaauia.
Die kleinere Schwesterinsel Tahiti Iti ist im Gegensatz zu Tahiti Nui recht einsam und fast unbewohnt. Den südöstlichen Teil (Te Pari) erreicht man nur mit dem Boot oder zu Fuß.
Tahiti ist vor allem bekannt und beliebt bei Hochzeitsreisenden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie auch „Insel der Liebe“ genannt wird. Schon 1891 flüchtete der Maler Paul Gauguin hierher, um der europäischen Zivilisation zu entrinnen. Ein Paradies in der Südsee wollte er finden, dessen glückliche Bewohner vom Leben nichts anderes kennen als seine Süße. In Papeari an der Westküste erinnert noch das Gauguin Museum mit zahlreichen Reproduktionen und Werken an den berühmten Impressionisten. Das Museum ist umgeben von einem wunderschönen exotischen Garten.
Besonders lohnenswert ist ein Ausflug ins Landesinnere, das von Gauguin einst so gerne aufgesucht wurde. Hier gilt das wildromantische Papenoo-Tal mit seinen imposanten Wasserfällen und den Vulkankratern als Eldorado für Wanderer und Naturliebhaber. Je nach Lichteinfall leuchten die Berge in den Farben Gauguins blau, violett, orange, grün oder braun und erheben sich majestätisch über dem exotisch-blauen Pazifik. Die Berge, zerfurcht von Jahrhunderten der Erosion, bieten ein einzigartiges Panorama. Auch der Besuch des „Point Venus“ lohnt sich, wo einst der berühmte Seefahrer Captain Cook 1774 campierte und den Verlauf der Venus beobachtete.
Tahiti bietet auch für Sportliebhaber ein umfangreiches Angebot. Von Tauchen, Schnorcheln, Windsurfen, Segeln, Tiefseefischen über Golf, Tennis, Reiten und Squash ist alles möglich.
„Ia orana Tahiti“! Willkommen auf Tahiti!
Die freundlichen Polynesier heißen jeden Gast auf traditionelle Art mit Gesängen und duftenden Blumenketten willkommen und vermitteln damit sofort ein Glücksgefühl.
Ein Brauch, der viel über ihr glückliches Wesen und ihren Sinn für Gastfreundschaft verrät!

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